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Pressemitteilung

ÖDP fordert ein Raumverträglichkeitsprüfung für den Neubau der Uni-Klinik und hat einen neuen Standortvorschlag

Die ÖDP hat sich klar gegen den Neubau der Uni-Klink auf dem Westgelände ausgesprochen, weil dafür der Klinikpark, und damit eine wertvolle Frischluftschneise und Erholungsfläche, geopfert würde. Doch auch das Baufeld Ost bedeute einen Verlust von Grünfläche und altem Baumbestand.  Die Partei sieht einen wesentlich besser geeigneten Standort an der B300. Auf Stadtberger Flur biete sich hier lt. ÖDP eine derzeit landwirtschaftlich genutzte Fläche an, die über der Endhaltestelle der Linie 2 am P+R Platz Augsburg West mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar wäre und quasi in unmittelbarer Nähe des jetzigen Standorts liege. Die bereits neu errichteten UNI Gebäude lägen an der Straßenbahnlinie und wären somit bestens an den „neuen Standort“ angebunden.

Dieser Standort hätte nach Ansicht des Kreisvorstandes der ÖDP viele Vorteile. Der Bau wäre räumlich nicht so beengt wie auf den derzeit zur Diskussion gestellten Baufeldern West oder Ost. Der Klinikpark könnte erhalten bleiben, sodass die wichtige Frischluftschneise nicht geopfert würde. Allein bei der angedachten Zerstörung des Klinikparks und dem Abtrag der Hügellandschaft würden nach Berechnungen des BUND Naturschutz 40 Tausend Lastwagenfahrten von Nöten sein, und mindestens dieselbe Menge LKW Ladungen beim Aushub für die neue Uni- Klinik. Dann noch einmal die vielfache Menge an Fahrzeugbewegungen für den Neubau, und das alles über die Nebenstraßen im Virchow Viertel oder Stenglinstraße. Eine immense Belastung für die Anwohner und auch die Patientinnen und Patienten und das Klinikpersonal.

Auch wenn Grund und Boden erworben werden müsste sieht die Partei einen deutlichen Vorteil für diesen Standort. ÖDP Kreisrat und Neusäßer Stadtrat Hannes Grönninger fordert daher eine Gesamtbetrachtung und eine Raumverträglichkeitsprüfung, denn auch für den Freistaat gelten Naturschutzgesetze, Bau- und Planungsrecht und der Auftrag kosteneffizent zu bauen. „Wenn der Klinikpark geopfert wird muss nicht nur für den Aushub des Neubaus, sondern auch für den „Abraum der Hügellandschaft“ ein Verbringungsort gefunden werden, dazu noch ökologische Ausgleichsflächen für die Naturzerstörung“, so Hannes Grönninger. Die ÖDP Kreisvorsitzende und Kreisrätin sieht auch einen langfristigen Vorteil eines Standortes an der B300: „Das Klinikum wäre an diesem Standort für Rettungsfahrzeuge wesentlich besser, schneller und für Patienten schonender zu erreichen, weil hier keine Kreisverkehre die Rettungszeit verlängern und die Fahrt erschweren. Zudem erscheint es uns auch aus finanzieller Sicht günstiger, über den Tellerrand nach Stadtbergen zu schauen.“  

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