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Pressemitteilung

ÖDP fortdert Abkehr von US-Software und Umstieg auf open-source

Während die Bayerische Staatsregierung offensichtlich einen neuen Vertrag mit Microsoft plant, sollte nach Ansicht der ÖDP-Kreistagsfraktion eine Abkehr von IT-Produkten von US-Firmen vollzogen werden.

Konkret hat die Partei folgen Antrag gestellt: „Die Landkreisverwaltung wird beauftragt zu prüfen ob und in welchen Bereichen ein Umstieg von Produkten und Programmen wie Microsoft auf open-source-Produkte möglich ist, die nicht auf US-Firmen zurückgehen.  Ziel ist, für die Zukunft auf Produkte von US-Firmen gänzlich zu verzichten.“

Die USA verließen zunehmend Bündnisse und fühlten sich weder an Völkerrecht noch sonstige Vereinbarungen gebunden. Trump erpresse seine eigentlich Verbündeten, setze Firmen und Staaten unter Druck um seine Politik durchzusetzen und veranlasse sogar das Sperren von Kreditkarten und Internet für Menschen, die ihm nicht wohlgesonnen seien. Vor diesem Hintergrund sei es zunehmend gefährlich, Produkte von US Firmen im IT-Bereich zu nutzen. Niemand könne ausschließen, dass Trump verfüge die Zugänge zu IT- und Software-Produkten von US Firmen zu kappen. „Wir sehen in der derzeitigen Abhängigkeit von Software und Programmen der US-Tech-Giganten eine erhebliche Gefahr, dass die amerikanische Regierung den Zugang erschwert oder verhindert um Forderungen, z.B. zur Politik der Bundesregierung, durchzusetzen und die gesamte Verwaltung damit nicht mehr arbeitsfähig wäre.“, so die Vorsitzende, Gabi Olbrich-Krakowitzer. 

Das Land Schleswig-Holstein stelle bereits auf open-source-Produkte um und es gebe auch in Bayern Städte und Kommunen, die sich zunehmend von Microsoft u. Co. verabschiedeten.

Olbrich-Krakowitzer: „Wir sollten alles daransetzen, dass wir die Gefahr der Erpressbarkeit verringern oder ganz verhindern.“

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