Pressemitteilung
ÖDP Kreisverband wählt Kandidaten für die Kreistagswahl 2026
Horgau.
Mit einer Liste von 42 Kandidatinnen und Kandidaten stellt sich die Kreis-ÖDP zur Wiederwahl. Sämtliche Wahlergebnisse waren einstimmig, was auch die angenehme Atmosphäre widerspiegelte, in der die Wahlen stattfanden.
Die Fraktionsvorsitzende der Kreistags-ÖDP, Gabi Olbrich-Krakowitzer erklärte: „Unser Ziel ist, mindestens mit Fraktionsstärke in den Kreistag einzuziehen“. Auf den ersten drei Listenplätzen kandidieren die Kreisvorsitzende und Kreisrätin Gabi Olbrich-Krakowitzer, Großaitingen, die Kreisräte Hannes Grönninger, Neusäß, und Josef Keplinger, Bobingen. Auf den weiteren vorderen Plätzen folgen Anja Dördelmann, die Gründerin des „Herzstück“ in Horgau, der Einzelhandelskaufmann Gabriel Keplinger, Bobingen, der Lehrer und Biolandwirt Günter Steer, Horgau, sowie Rafael Neidinger, Entwicklungsingenieur aus Schwabmünchen.
Die ÖDP wolle im Kreistag weiterhin konstruktiv mitarbeiten, damit der Landkreis wohnens- und liebenswert bleibe. Hierzu gehöre u.a., den immer noch zu hohen Flächenverbrauch einzudämmen. Hierzu müssten die Kommunen verstärkt zusammenarbeiten und Konzepte für die weitere Entwicklungsmöglichkeit des Landkreises erstellen. Die weitere Unterstützung des Projektes Ökomodellregion sei für die ÖDP ebenfalls wichtig. Ökologische Landwirtschaft leiste durch Humusaufbau einen Beitrag zum Hochwasserschutz, weshalb es ein Anliegen sein müsse, mehr Landwirte zum Umstieg zu bewegen. Dies gelinge am besten wenn Absatzmärkte erschlossen würden. Hier leiste das Projekt wertvolle Vernetzungsarbeit.
Scharf kritisierte Olbrich-Krakowitzer die Kehrtwende der Staatsregierung in Sachen Familienpolitik. Mit der Streichung auch des Kinderstartgeldes würden Eltern dazu gezwungen ihr Kind in eine Fremdbetreuung zu geben. Gerade Eltern, die die Betreuung der Kinder bis 3 Jahre nicht in fremde Hände geben wollten, seien hier finanziell massiv benachteiligt. Zudem würde sich damit die Situation mangelnder Kita-Plätze weiter verschärfen. Wichtig sei der Partei das Thema Mobilität.
Die inzwischen im Landkreis eingeführte Mitfahrplattform Fahrmob gehe auf einen ÖDP-Antrag zurück. Kreisrat Grönninger: “Wir müssen auch darauf achten, dass bei Buslinien, die wegen geringer Auslastung gestrichen werden, zumindest ein Alternativangebot mit dem Aktivvo gegeben ist“. „Mobilität gehört zur Daseinsvorsorge wie ein Wasseranschluss. Es darf auch nicht sein, dass ein Gewerbegebiet ohne Busanschluss entsteht“, so Grönninger. Die Spitzenkandidaten betonten zudem, dass der geplante Neubau der UNI-Klinik auf dem östlichen Baufeld erfolgen kann. Der Klinikpark müsse erhalten bleiben, als Biotop und Erholungsort für Besucher und Beschäftigte, als grüne Lunge und Frischluftschneise mit überörtlicher Bedeutung.
